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Nicht, dass es Segways neuerdings auch in Rollstuhl-Ausführung gäbe. Im Gegenteil: Das für den Segway charakteristische Balancesystem wurde in den 1990er Jahren von dem amerikanischen Erfinder Dean Kamen ursprünglich für den E-Rollstuhl iBOT entwickelt! Erst danach übertrug der Ingenieur diese (gyroskopische) Balanceautomatik auf den Segway, sein im Stehen zu bewegendes „Alltagsfahrzeug für jedermann“. Segways haben sich noch nicht im erwarteten Maße durchgesetzt. Doch zumindest kennt „jedermann" heute die leise summenden, zweirädrigen Gefährte (siehe Abb.), mit denen man nicht umkippen kann, man allein durch Verlagerung des Körperschwerpunktes beschleunigt bzw. bremst und mittels Lenkstangen-Neigung lenkt. Nicht anders beim Segway-Rolli. Nur, dass der Fahrer eben sitzt. Allerdings läßt die beschriebene, Bedienungsweise nicht jede Lähmungshöhe zu, weil der Oberkörper immer mitmachen muss. Ein großer Vorzug ist die Geländetauglichkeit der Fahrzeuge - ein großer Nachteil ihr hoher Preis (ca. 15.000 Euro). Lädt man sie in ca. 7 Stunden voll auf, fahren die Rollis bis zu 20 km/h und knapp 40 km weit. Namhafte Anbieter sind z. B. Genny, Freee, Joyy, Nino Robotics und My Frankie. Im Zimmermann-Team zieht sich das Thema Mobilitätsgewinn wie ein roter Faden durch alle Leistungssparten. Die Orthopädietechniker kümmern sich fachkundig um körperverbundene Mobilitätshilfen, die Krankenschwestern um Mobilisation in der Pflege und die die Rehatechniker um Fahrzeuge, Rollstühle und andere Bewegungshilfen. Im Sanitätshausbereich stehen neben zahlreichen weiteren "Mobilmachern" die Rollatoren und Geh-Stöcke. Und wenn es gilt, besonders komplexe Beweglichkeits- oder Fortbewegungsprobleme zu lösen, arbeiten die jeweiligen Spezialisten natürlich eng zusammen.